Mineralien & Co

Deutschland ist besonders reich an Mineralwasserquellen. In keinem Land der Welt gibt es so viele verschiedene Mineralwässer wie hier: Mehr als 200 Mineralbrunnenbetriebe bieten über 500 Mineral- und 35 Heilwässer an.

Aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit der Böden und Gesteinsschichten in den einzelnen Quellregionen variiert auch die Zusammensetzung der Mineralwässer im Hinblick auf Mineralstoffe und Spurenelemente sowie der natürliche Kohlensäuregehalt. Dieses Thema ist eine Wissenschaft für sich.

Bei der Entstehung von Mineralwasser gelangt zunächst ein völlig mineralstofffreier und daher basischer Regentropfen ins Erdreich. Auf seinem oft jahrzehntelangen Weg durch die einzelnen Gesteinsschichten werden sämtliche Verunreinigungen herausgefiltert; gleichzeitig nimmt dieses Regenwasser auch Mineralstoffe und Spurenelemente auf, bevor es sich über einer undurchlässigen Schicht sammelt. Häufig löst bereits die vorhandene Kohlensäure – die vor allem in Gebieten mit ehemals aktivem Vulkanismus zu finden ist – diese Stoffe aus dem Stein. Im Falle der Rhön fand dieser Vulkanismus vor Millionen von Jahren im Tertiär statt und führte unter anderem zu den hohen Basaltvorkommen. Diese Basalt-, Muschelkalk- und auch Buntsandsteinschichten begünstigen bei den Quellen von RhönSprudel – die zum Teil 160 Meter tief sind – den natürlichen Filtrationsprozess.

Minerale: die Visitenkarte einer Region

Beim Abbau organischer Verbindungen entstehen anorganische Stoffe – unter anderem auch Mineralsalze. Diese Salze gelangen zusammen mit anderen Mineralstoffen wie Ionen in gelöster Form in das Wasser, während es die Gesteinsschichten durchläuft. Dabei hängt es stark von der Gesteinsart ab, wie viele Mineralstoffe in welcher Konzentration gelöst werden. So geben wasserlösliche Gesteine wie Gips oder Kalkstein leicht Kalzium- und Magnesiumionen frei, bei Gesteinen vulkanischen Ursprungs wie Granit oder Gneis hingegen sind die Mineralstoffe schwerer löslich. Letztendlich hängt die jeweilige Mineralisation eines Mineralwassers aber von der Anzahl, der Art und der individuellen Kombination der einzelnen spezifischen Gesteinsschichten im Quellgebiet ab. So kommt es, dass es in einer Region oft unterschiedliche Ausprägungen bei der Mineralisation der einzelnen Quellen gibt.

Geschmack ist das eine …

Der spezielle Mineralien- und Spurenelementemix jeder Region drückt jedem Mineralwasser seinen ganz individuellen geschmacklichen Stempel auf. So wirkt eine hohe Konzentration von Kalzium eher erdig, von Magnesium leicht metallisch und von Natrium – in Verbindung mit Chlorid – salzig. Dank des Quellenreichtums und der unterschiedlichen Böden in Deutschland ist auch die Vielfalt an Geschmacksvariationen äußerst groß: von salzig-herb über leicht bitter bis weich. RhönSprudel kann hier aufgrund seiner ausgewogenen Mineralisierung und des angenehm niedrigen Natriumgehalts mit einem sanft-weichen, erfrischenden Geschmack überzeugen und dies – je nach Kohlensäuregehalt – in den Sorten Naturell, Sanft, Medium oder Original.

Ein variabler Kohlensäuregehalt wird verwendet, um dem Mineralwasser „sprudelnde Spritzigkeit“ zu verleihen. Dabei ist das Gas, das aus der Flasche sprudelt, gar keine echte Kohlensäure, sondern Kohlendioxid. So haben Forscher kürzlich festgestellt, dass Kohlensäuremoleküle – so sie sich im Wasser gebildet haben – gerade einmal 0,000000001 Sekunden existieren, bevor sie sich wieder auflösen.

… die Wirkung das andere

Mineralstoffe und Spurenelemente sind an vielen Stoffwechsel- und Organfunktionen maßgeblich beteiligt. Da sie vom Körper selbst nicht hergestellt werden können, müssen sie regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Kalzium wird für den Erhalt stabiler Knochen und Zähne benötigt, Magnesium hat Einfluss auf das Nervensystem und die Konzentration, Natrium ist sehr wichtig, um den Wasser- und Elektrolythaushalt im Körper zu regulieren, wohingegen Hydrogenkarbonat und Sulfat den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen. Da diese Stoffe in Mineralwasser bereits in gelöster Form vorliegen, gelangen sie direkt ins Blut und können somit vom Körper sehr schnell aufgenommen werden – wenn dies nötig ist.

Man könnte also annehmen, dass ein hoher Mineralisationsgrad des Wassers immer von Vorteil ist. So einfach ist es allerdings nicht, da wir einen Großteil dieser Mineralstoffe bereits mit der festen Nahrung zu uns nehmen. Zum einen steigt mit dem Mineralienanteil auch der pH-Wert des Wassers, zum anderen ist unser Körper bestrebt, „überflüssige“ Stoffe auszuscheiden. Eine besonders ausgewogene und natriumarme Mineralisierung wie bei RhönSprudel Mineralwasser eignet sich daher besonders gut als idealer Begleiter durch den Alltag. Diese besondere Reinheit und Natürlichkeit ist der Genuss reiner Natur für jeden Tag.

RhönSprudel. Der Genuss reiner Natur - aus den Tiefen des Biosphärenreservats.