Fakten über Wasser

Eine „linke“ Sache

Es wurde festgestellt, dass Linkshänder unter Wasser besser sehen können als Rechtshänder.

Deutschland auf Wassersparkurs

Jeder Bundesbürger verbraucht rund 130 Liter Wasser täglich. Im europäischen Vergleich ist nur Belgien noch sparsamer. Diesen hervorragenden vorletzten Platz beim Wasserverbrauch verdanken wir vor allem einem sehr effizienten Wasserkreislauf mit nur sehr wenigen Leitungsverlusten.

Wasser hat seinen Preis

Im Vergleich mit anderen Industrieländern sind die Trinkwasserpreise in Deutschland und Dänemark am höchsten. Der positive Nebeneffekt: Hier wird stärker auf eine sparsamere Verwendung des Wassers geachtet. Wenn es um höhere Wasserqualitäten geht, liegen die Preisunterschiede klar auf der Hand. So ist Mineralwasser zum Beispiel gegenüber Tafelwasser wesentlich wertvoller und somit auch teurer, denn es ist naturbelassen, muss nicht aufbereitet werden und wird direkt an der Quelle abgefüllt. Für mehr Informationen über die Wasserqualitäten klicken Sie einfach hier.

Sauberes Trinkwasser

64 % des Trinkwassers werden in Deutschland aus Grundwasser gewonnen, den Rest beziehen wir aus Oberflächen- und natürlichem Quellwasser. Selbstverständlich muss sowohl das Grund- als auch das Oberflächenwasser aufbereitet und gereinigt werden, um daraus genießbares Trinkwasser zu machen. Um eine durchgehend gute Trinkwasserqualität zu garantieren, wird dieses Wasser daher gefiltert und nach Bedarf auch desinfiziert, entmineralisiert, enthärtet oder entsäuert. Dabei werden chemische, physikalische und biologische Verfahren eingesetzt.

Auf jeden Fall stellt Mineralwasser die natürlichere Alternative zu Trinkwasser dar, denn es ist „nicht nur sauber, sondern rein“. Es muss aus unterirdischen Vorkommen stammen und ist daher auf natürliche weise gefiltert und zudem voller wichtiger Mineralien. Es überrascht also nicht, dass nur ca. 3 % des Trinkwassers im Haushalt tatsächlich als Trinkwasser verwendet wird.

Warum Wasser durchsichtig ist

Fast alle Stoffe bestehen aus Molekülen, die Lichtwellen nicht passieren lassen. Der Grund: Diese Moleküle haben nicht die richtige Schwingung, um Lichtstrahlen vorbeizulassen, diese prallen einfach ab. Bei Wasser allerdings passen die Lichtwellen genau zu den Schwingungen der Wassermoleküle. Die Lichtwellen schwingen einfach an den Wassermolekülen vorbei. Nur wenige Moleküle – so wie die in Glas – haben diese Eigenschaft.

Wasser ist nicht gleich Wasser

In Deutschland unterscheiden wir fünf verschiedene Wasserqualitäten: Trinkwasser, Quellwasser, Tafelwasser, Heilwasser und schließlich Mineralwasser.

Trinkwasser

Trinkwasser – besser als Leitungswasser bekannt – wird aus verschiedenen Wasservorkommen gewonnen: aus Oberflächenwasser, aus Quellwasser und in erster Linie aus Grundwasser. Im Vergleich zu natürlichem Mineralwasser ist Trinkwasser mineralstoffarm. Es unterliegt der Trinkwasserverordnung und muss geschmack-, geruch- und farblos sein. Ganz wichtig: Trinkwasser muss frei von Krankheitserregern sein. Daher ist eine sichere und gründliche Wasseraufbereitung – also Klärung, Filterung etc. – absolut unverzichtbar. Um dies zu garantieren, werden in Deutschland strenge und gewissenhafte Kontrollen durchgeführt.

Quellwasser

Quellwasser wird aus unterirdischen Wasservorkommen entnommen. Tief in der Erde sammelt sich schadstoffgeschützt Oberflächenwasser, das zunächst durch viele Gesteinsschichten sickert und dabei einem natürlichen Filtrationsprozess durchläuft. Auf seinem Weg in die tiefe löst es Mineralstoffe und Spurenelemente und nimmt sie auf. Technische Filterungen sind für dieses auf natürliche Weise angereicherte Quellwasser nicht zulässig, da der ursprüngliche Charakter erhalten bleiben soll. Außerdem muss es immer an Ort und Stelle abgefüllt werden. Die Qualität wird durch Vorgaben der Mineral- und Trinkwasserverordnung sichergestellt.

Tafelwasser

Tafelwasser besitzt keinerlei amtliche Anerkennung und darf vermischt und aufbereitet werden. Genau genommen ist ein Erfrischungsgetränk, das aus vielen Komponenten hergestellt wird. Basis ist oft das vor Ort verfügbare Trinkwasser, dem man zunächst weitestgehend alle Inhaltsstoffe entzieht. Nach diesem sogenannten „Demineralisieren“ werden dann zahlreiche Stoffe in individuell vom Hersteller definierter Menge wieder zugefügt. Dazu gehören zum Beispiel Vitamine, Speise- und andere Mineralsalze oder Kohlenstoffdioxid. Über diese künstliche Aufbereitung lässt sich der Geschmack des Wassers jederzeit kontrollieren und regeln.

Mineralwasser

Mineralwasser unterliegt der deutschen Mineral-und-Tafelwasser-Verordnung und bedarf als einziges deutsches Lebensmittel einer amtlichen Anerkennung. Es hat seinen Ursprung in unterirdischen Vorkommen. Seine ursprüngliche, natürliche Reinheit sowie der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen sind charakteristisch für das Mineralwasser und dürfen nur unwesentlich schwanken. Bis auf den Entzug von Eisen und die Zusetzung von Kohlensäure darf Mineralwasser nicht verändert werden. Bei einem besonders reinen Mineralwasser wie RhönSprudel ist natürlich seine Herkunft aus den Tiefen des Biosphärenreservats ein unschätzbares Gütesiegel.

Heilwasser

Heilwasser ist prinzipiell Mineralwasser, das zusätzlich dem Arzneimittelgesetz unterliegt. Durch seine besondere Zusammensetzung aus Mineralstoffen besitzt es eine heilende, lindernde oder vorbeugende Wirkung, die wissenschaftlich nachgewiesen und amtlich bestätigt ist.

Gestatten: H2O

Lässt man die kleinsten Elementarteile wie Quarks & Co., Elektronen, Positronen und Neutronen, aus denen sich Atome zusammensetzen, einmal beiseite, bestehen alle Stoffe, die es gibt, aus Molekülen – also Verbindungen aus zusammengesetzten Atomen. Alle Moleküle haben die Eigenschaft, dass sie – ähnlich einer leicht gezupften Gitarrensaite – in sich schwingen. Die Moleküle, aus denen Wasser besteht, bestehen aus zwei Wasserstoffatomen (H) und einem Sauerstoffatom (O) und werden daher H2O genannt. Wassermoleküle fließen permanent aneinander vorbei, sie verbinden sich nicht fest miteinander und bleiben doch zusammen.

Zwischen den Molekülen dieser Flüssigkeit wirken ebenfalls abstoßende und anziehende Kräfte, wobei an der Wasseroberfläche die anziehenden Kräfte vorherrschen – dieses Phänomen ist bekannt als Oberflächenspannung. Sie ist dafür verantwortlich, dass Wassertropfen entstehen können. Lupenreines H2O kommt in der Natur nicht vor. Wasser enthält immer auch gelöste Stoffe (vor allem Ionen und Salze), die Eigenschaften des Wassers verändern – oder im Falle von RhönSprudel mit seiner ausgewogenen Mineralisierung ein besonders wertvolles Mineralwasser entstehen lassen.

Immer im Fluss

Wasser ist ein schneller Körperkreisläufer. Schon nach wenigen Minuten verlässt es den Bauch und wird über die Schleimhäute den Zellen für ihren Stoffwechsel zur Verfügung gestellt. Auch das Blut nimmt Wasser auf, um fließfähig zu bleiben und Mineralstoffe im ganzen Körper zu verteilen.

Virtuelles Wasser

„Virtuelles Wasser“ beschreibt, welche Menge Wasser in einem Produkt oder einer Dienstleistung enthalten ist oder zur Herstellung verwendet wird. So werden 70 % des Süßwassers weltweit für die Herstellung von Nahrung verbraucht. Es ist erstaunlich, wie viel „virtuelles“ Wasser in der Produktion dieser Nahrungsmittel steckt:

eine Tasse schwarzer Tee:30 Liter
ein Brötchen:40 Liter
eine Tasse Kaffee:130 Liter
eine Flasche Bier:150 Liter
eine Banane:160 Liter
ein Frühstücksei:200 Liter
ein Liter Milch:1.000 Liter
ein Päckchen Butter:1.400 Liter
ein Kilogramm Käse:10.000 Liter
ein Kilogramm Rindfleisch:15.500 Liter

Im Vergleich: 

ein Kilogramm Stahl:18 Liter
ein Baumwollhemd:2.500 Liter
ein Auto:20.000 Liter

Die riesige Menge an Wasser, die für die Produktion von tierischen Nahrungsmitteln verbraucht wird, resultiert vor allem aus dem Wasserverbrauch für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse, die für das Futter benötigt werden. So stecken in einem Kilogramm Rindfleisch allein 15.300 Liter nur für das Futter.

Wasserreise

In einer Zeitspanne von knapp 100 Jahren verbringt ein Wassermolekül rund 98 Jahre im Meer, 20 Monate als Eis, ungefähr zwei Wochen in Seen und Flüssen und weniger als eine Woche in der Atmosphäre.

Wüstenwasser

Unter dem Sand der Sahara befindet sich genug Wasser, um den Nil 500 Jahre mit Wasser zu versorgen.

Reine Kopfsache

Das Gehirn ist eines der wasserreichsten Organe und besteht bis zu 85 % daraus. Damit das Gehirn gut funktioniert, muss man es täglich ausreichend mit Wasser versorgen. Ein Mangel macht sich schnell durch Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen bemerkbar. Der lässt sich aber glücklicherweise leicht beheben.

RhönSprudel. Der Genuss reiner Natur - aus den Tiefen des Biosphärenreservats.