Wasser ist nicht gleich Wasser

In Deutschland unterscheiden wir fünf verschiedene Wasserqualitäten: Trinkwasser, Quellwasser, Tafelwasser, Heilwasser und schließlich Mineralwasser.

Kleine Wasserkunde

Worin genau liegen die Unterschiede zwischen den Wasserarten? Entscheidend ist hierbei zum Beispiel die Herkunft, die Zusammensetzung, die zugelassenen Behandlungsverfahren oder die Anforderungen an die Qualität und Kontrollen. Eine Übersicht finden Sie in dieser Tabelle.

 

Tabelle vergrößern

Mineralwasser

Mineralwasser unterliegt der deutschen Mineral-und-Tafelwasser-Verordnung und bedarf als einziges deutsches Lebensmittel einer amtlichen Anerkennung. Es hat seinen Ursprung in unterirdischen Vorkommen. Seine ursprüngliche, natürliche Reinheit sowie der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen sind charakteristisch für das Mineralwasser und dürfen nur unwesentlich schwanken. Bis auf den Entzug von Eisen und die Zusetzung von Kohlensäure darf Mineralwasser nicht verändert werden.

Bei einem besonders reinen Mineralwasser wie RhönSprudel ist natürlich seine Herkunft aus den Tiefen des Biosphärenreservats ein unschätzbares Gütesiegel.

Heilwasser

Heilwasser ist prinzipiell Mineralwasser, das zusätzlich dem Arzneimittelgesetz unterliegt. Durch seine besondere Zusammensetzung aus Mineralstoffen besitzt es eine heilende, lindernde oder vorbeugende Wirkung, die wissenschaftlich nachgewiesen und amtlich bestätigt ist.

Quellwasser

Quellwasser wird aus unterirdischen Wasservorkommen entnommen. Tief in der Erde sammelt sich schadstoffgeschützt Oberflächenwasser, das zunächst durch viele Gesteinsschichten sickert und dabei einem natürlichen Filtrationsprozess durchläuft. Auf seinem Weg in die Tiefe löst es Mineralstoffe und Spurenelemente und nimmt sie auf. Technische Filterungen sind für dieses auf natürliche Weise angereicherte Quellwasser nicht zulässig, da der ursprüngliche Charakter erhalten bleiben soll. Außerdem muss es immer an Ort und Stelle abgefüllt werden. Die Qualität wird durch Vorgaben der Mineral- und Trinkwasserverordnung sichergestellt, es ist aber nicht amtlich anerkannt.

 

Tafelwasser

Tafelwasser besitzt keinerlei amtliche Anerkennung und darf vermischt und aufbereitet werden. Genau genommen ist es ein Erfrischungsgetränk, das aus vielen Komponenten hergestellt wird. Basis ist oft das vor Ort verfügbare Trinkwasser, dem man zunächst weitestgehend alle Inhaltsstoffe entzieht. Nach diesem sogenannten „Demineralisieren“ werden dann zahlreiche Stoffe in individuell vom Hersteller definierter Menge wieder zugefügt. Dazu gehören zum Beispiel Vitamine, Speise- und andere Mineralsalze oder Kohlenstoffdioxid. Über diese künstliche Aufbereitung lässt sich der Geschmack des Wassers jederzeit kontrollieren und regeln.

 

 

Trinkwasser

Trinkwasser – besser als Leitungswasser bekannt – wird aus verschiedenen Wasservorkommen gewonnen: aus Oberflächenwasser, aus Quellwasser und in erster Linie aus Grundwasser. Es unterliegt der Trinkwasserverordnung und muss geschmack-, geruch- und farblos sein. Ganz wichtig: Trinkwasser muss frei von Krankheitserregern sein. Daher ist eine sichere und gründliche Wasseraufbereitung – also Klärung, Filterung etc. – absolut unverzichtbar. Um dies zu garantieren, werden in Deutschland strenge und gewissenhafte Kontrollen durchgeführt. Diese gelten allerdings nur bis zum Hausanschluss. Für die Hygiene der Rohrleitungen und Wasserhähne im Haus ist der Hauseigentümer verantwortlich.

Dialog Mineralwasser

Fragen Sie den Dialog natürliches Minerwalwasser, wenn Sie noch mehr erfahren möchten rund um das Thema Mineralwasser und Wasserarten. Insbesondere auch zum Thema Leitungswasser gibt es hier ausführliche Informationen.

http://www.dialog-mineralwasser.de
RhönSprudel. Der Genuss reiner Natur - aus den Tiefen des Biosphärenreservats.