Unser Engagement für den Natur- und Artenschutz

Als Mineralbrunnen im Biosphärenreservat Rhön liegt uns viel daran, die Besonderheiten dieses von der UNESCO geschützten Naturraums – bei dem die umweltverträgliche Nutzung und der Schutz der Landschaft und der Artenvielfalt im Vordergrund stehen – zu erhalten, zu schützen und gleichzeitig erlebbar zu machen. Unser ökologisches Engagement umfasst daher auch eine Vielzahl von regionalen Projekten aus den Bereichen Naturschutz, Artenschutz und Umweltbildung.

Dabei setzen wir sowohl eigene Projekte um – arbeiten aber auch mit starken Partnern aus der Region,  wie dem Biosphärenreservat Rhön, dem Naturschutzbund Deutschland – NABU oder der Wildlandstiftung Bayern zusammen. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Beispiele vorstellen. Über unsere aktuellen Aktivitäten halten wir Sie gerne regelmäßig mit unseren RhönSprudel Newsletter auf dem Laufenden.

Bedrohte Tierarten erhalten

Artenschutzprojekte im Biosphärenreservat Rhön


Das Biosphärenreservat Rhön ist unsere Heimat, auf die wir besonders stolz sind. Deshalb liegen uns Maßnahmen, die unsere einzigartige Naturlandschaft und die darin lebenden Arten erhalten, sehr am Herzen. So fördern wir seit Jahren Projekte, die bedrohte Tierarten – wie das Rhönschaf, den Rotmilan oder das Birkhuhn – schützen. Dabei arbeiten wir eng mit der hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön und der Wildlandstiftung Bayern zusammen.

Projekt Rhönschaf

Kaum zu glauben, dass unser beliebtes Rhönschaf in den 80er Jahren vom Aussterben bedroht war. Dank des beharrlichen Einsatzes einiger Schäfer und gezielter Naturschutzprojekte, konnte die Anzahl der Tiere wieder gesteigert werden. Seit Anfang 2020 ist das Rhönschaf von der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Haustiere verschwunden. Im Rahmen der RhönSprudel Naturprojekte unterstützen wir die hessische Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön dabei, dass das Rhönschaf weiterhin beliebtes Maskottchen und nützlicher Landschaftspfleger im Land der offenen Fernen bleibt.

Projekt Rotmilan

Dank seines gegabelten Schwanzes trägt der Rotmilan den Titel „Charaktervogel der Rhön“. Bis zu 200 Brutpaare siedeln jeden Sommer im Herzen der Rhön und gehören zwischen Februar und Oktober zu unserem Landschaftsbild. Damit der Rotmilan trotz der sich verändernden Bedingungen - wie der Intensivierung der Landwirtschaft - hier weiterhin einen idealen Lebensraum findet, hat die Regionale Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön ein länderübergreifendes Schutzprojekt beschlossen. Dabei werden vielfältige Maßnahmen zum Schutz des Greifvogels umgesetzt.

Projekt Rhöner Birkwild

Das Birkhuhn kommt deutschlandweit außerhalb der Alpen nur in drei Regionen vor: der Lüneburger Heide, im Grenzgebiet zu Tschechien und in unserer Rhön. Seit circa 40 Jahren engagiert sich die Wildland-Stiftung Bayern in der Rhön für den Erhalt der hoch sensiblen und vom Aussterben bedrohten Hühnerart. RhönSprudel unterstützt das Projekt der Wildlandstiftung um den Bestand des Birkwildes im Biosphärenreservat Rhön zu sichern.

Biodiversität stärken

Streuobstwiese Fohlenweide

Durch fachkundige Pflege der Streuobstwiese Fohlenweide gelangten alte Narzissen, wilde Orchideen und Obstbäume zur Blüte. Der Naturlehrgarten Fohlenweide beherbergt aber nicht nur alte Apfelsorten und Blumen sondern bietet auch einen idealen Lebensraum für Insekten, wie Bienen und Hummeln oder eine Vielzahl von Vogelarten. Als Erfinder der ersten fertig gemischten Apfelschorle sind wir besonders stolz darauf, dieses Projekt unterstützen zu dürfen. Haben Sie auch Lust auf einen Streifzug durch den Naturlehrgarten Fohlenweide?

Sternenpark Rhön

Die geringe Lichtverschmutzung im Sternenpark Rhön bietet vielen Tieren und Pflanzen einen Rückzugsort. Zudem kann man hier die Schönheit des Sternenhimmels genießen, bei dem sogar Sterne sichtbar sind, die man in vielen anderen Regionen schon lange nicht mehr am Nachthimmel findet. Zum Schutz der Insekten und nachtaktiven Tiere haben wir unsere komplette Außenbeleuchtung nicht nur energieeffizient, sondern auch umweltfreundlich anhand der Vorgaben des Sternenpark Rhön umgerüstet.

Biotope und Blühflächen

Für alle bebauten Flächen legen wir als Ausgleich Biotope an. So bleibt die Biosphäre im Gleichgewicht. Im Rahmen der Aktion „Bienenfreund“ haben unsere Mitarbeiter bienenfreundliche Blumensamen in den eigenen Gärten und Balkonen verteilt. Seit 2021 unterstützen wir durch eine Blühpatenschaft den Insektenschutz und die Biodiversität in unserer Region. Die vielfältigen Blühstereifen ernähren Insekten, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Honigbienen. Wildtiere, wie Feldhasen und Honigbienen finden hier Unterschlupf und Nahrung.

Ressourcen schützen

Schutz der Moore

Moore verbreiten eine besondere, oftmals mystische Atmosphäre und sind daher beliebte Ausflugsziele. Außerdem leisten sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, sondern sind auch die effektivsten Kohlenstoffspeicher der Landlebensräume. Das Rote Moor im Biosphärenreservat Rhön gehört zu den größten und ältesten Naturschutzgebieten in Hessen. Durch die Unterstützung des NABU helfen wir dabei, dieses wichtige ÖKO-System zu schützen.

Boden- und Gewässerschutz

Um unsere wichtigste Ressource zu schützen, engagieren wir uns im Bereich Boden- und Gewässerschutz. So fördern wir stets nur die Menge an Quellwasser, die auf natürlichem Wege nachfließt und sorgen dafür, dass auf den umliegenden Flächen nicht gedüngt wird. Gemeinsam mit der Schnittstelle Boden und regionalen Landwirten arbeiten wir an einer nachhaltigeren Landwirtschaft. Aktuell unterstützen wir einen Demo-Hof beim Erhalt des ÖKO-Siegels.

Umweltbildung fördern

Wir möchten unsere Heimat mit ihren einzigartigen Lebensräumen für Menschen erlebbar machen – denn nur so kann man sie schätzen und schützen lernen. Deshalb unterstützen und veranstalten wir verschiedene Aktivitäten der Umweltbildung und fangen dabei schon bei den Kleinsten an.

RhönSprudel Biosphären-Camp

Für den langfristigen Erhalt unserer einzigartigen Landschaft ist es wichtig, künftigen Generationen die Bedeutung der faszinierenden Natur sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu vermitteln.Das RhönSprudel Biosphären-Camp bringt jährlich 36 Kindern zwischen 10 und 12 Jahren im Rahmen einer kostenfreien Ferienfreizeit die Besonderheiten des Biosphärenreservats Rhön auf spielerische Weise näher.

Aktion Kind & Natur

„Die einfachsten Dinge sind häufig die Wertvollsten“ – Unter diesem Leitgedanken entstand gemeinsam mit der hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön unsere jährliche Weihnachtsaktion. Dabei können Kinder, denen es normalerweise nicht möglich wäre, einzigartige Naturmomente im Biosphärenreservat Rhön erleben. Dies geschieht in Form von Klassen- oder Kindergartenausflügen.

Junior-Ranger

Die Junior Ranger des Biosphärenreservats Rhön setzen sich unter Anleitung von erfahrenen Rangern, aktiv für die biologische Vielfalt und nachhaltige Entwicklung ein. Daraus entstehen spannende Tätigkeiten, wie Gewässer-Untersuchungen, Amphibienschutz, Streuobstwiesen-Pflege, Fährtensuche und Kartierungen von Spechthöhlen. Der MineralBrunnen RhönSprudel unterstützt die Junior-Ranger durch eine jährliche Spende.

Innovationen vorantreiben

Nachhaltiges Handeln erfordert auch, die Dinge immer wieder neu zu denken, über den Tellerrand hinaus zu schauen und den gegenseitigen Austausch zu suchen. Denn wir möchten, dass die Region, in der wir leben und wirtschaften, für künftige Generationen lebenswert bleibt. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, uns aktiv bei nachhaltigen Initiativen im Bereich der Forschung zu beteiligen. So unterstützen wir das Projekt Klima Rhön der Frankfurter Göthe Universität und das Cluster Nachhaltige Lebensmittelwirtschaft der Hochschule Fulda.

Sie möchten Ihr eigenes Naturprojekt umsetzen?

Nachhaltigkeit beginnt schon im Kleinen und so kann jeder einzelne einen Beitrag zum Schutz der Umwelt oder zur Förderung der Artenvielfalt leisten. Auf unserem Facebook- und Instagram-Kanal geben wir regelmäßig Tipps, wie Ihnen das im eigenen Haushalt oder Garten gelingt. Wie wäre es zum Beispiel damit, heimischen Vögeln ein Zuhause zu geben?