KULTUR ERLEBEN MIT RHÖNSPRUDEL
Elisabeth - das Musical

Spitzenmusical in der Mitte Deutschlands

Seit der Premiere 2004 ist das Musical um den Heiligen Bonifatius in Fulda und Bremen in vier Spielzeiten von Presse und Publikum gefeiert worden. 2006 fiel in Bremen vorerst der letzte Vorhang, und die Macher der spotlight Musicalproduktion konzentrierten sich auf den Nachfolger „Elisabeth – Die Legende einer Heiligen“ in Eisenach. Jetzt startete der Vorverkauf zu „Bonifatius – Das Musical“.

„Bonifatius – Das Musical“ mit sensationellen neuen Highlights

Mit einem erstklassigen Ensemble, den besten Musicaldarstellern Deutschlands und einer spektakulären Bühnenshow garantiert „Bonifatius“ Spitzenunterhaltung für die gesamte Familie.

Bedeutende mittelalterliche deutsche Geschichte und spannende Unterhaltung verschmelzen in einer modernen Musical-Inszenierung: „BONIFATIUS – Das Musical“ spannt den Bogen zwischen gefühlvollen Balladen, mitreißend kraftvollen Songs und spektakulären Tanzszenen. Der Zuschauer wird in das frühe Mittelalter entführt und erlebt dramatisch schöne Momente der Liebe, der Hoffnung, aber auch der Selbstzweifel...

Bereits über 80.000 Besucher haben in Fulda und Bremen die dramatische Geschichte des „Apostels der Deutschen“, wie ihn Pabst Johannes Paul II bei einem Besuch in Fulda nannte, erlebt, der für die Gründung vieler süddeutschen Bistümer verantwortlich ist und damit die Entwicklung Deutschlands entscheidend geprägt hat.

Reinhard Brussmann ist BONIFATIUS

Bereits bei der Welturaufführung 2004 übernahm Reinhard Brussmann diese Titelrolle und ist 2010 wieder als Bonifatius in Fulda und Erfurt zu erleben. Reinhard Brussmann erhielt seine Ausbildung am Opernstudio des Wiener Konservatoriums. Er war der erste deutschsprachige Valjean in „Les Misérables“ in Wien, wofür er mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Zahlreiche Gastspiele führten ihn immer wieder durch ganz Europa, nach Marokko und die USA. Herausragend war sein Auftritt in der Royal Albert Hall in London bei der Gala „10 Jahre Les Misérables“, spektakulär sein musikalischer Auftritt im Wembley Stadion bei der Fußball Europameisterschaft. Brussmann tourte und kochte mit dem englischen Starkoch Jamie Oliver und arbeitet als künstlerischer Leiter und Regisseur. Reinhard Brussmann: „BONIFATIUS ist einer der besten Stoffe, den ich in den letzten Jahren in den Händen hielt und außerdem eine der drei Rollen, die mich in meiner Karriere geprägt haben.“

Fulda mit seiner historischen Altstadt und dem Dom zu Fulda, in dem sich das Grab des Heiligen Bonifatius befindet, bietet ein kulturelles Rahmenprogramm der Spitzenklasse. In der Mitte Deutschlands gelegen laden imposante Gärten, bedeutende mittelalterlichen Sakralbauten und das Barockviertel zum Besuch ein. Spitzengastronomie gegenüber dem Schlosstheater bietet reichhaltige Auswahl an lokalen und hessischen Spezialitäten.

Tickets und Informationen erhalten Sie über www.spotlight-musical.de oder 0661-2500 8090.

Clingenburg Festspiele 2009Die lustigen Weiber von Windsor

Clingenburg Festspiele 2010

Neues Programm mit zwei Eigenproduktionen

Der Verwaltungsrat hat entschieden: Auf Vorschlag des Intendanten, Marcel Krohn, wird es in der neuen Spielzeit 2010 zwei Eigenproduktionen bei den Clingenburg Festspielen in Klingenberg am Main geben. Vom 10. Juni bis 1. August 2010 werden 24 Mal Shakespeares Komödie „Die lustigen Weiber von Windsor“ und 25 Mal „Ronja Räubertochter“ nach Astrid Lindgren aufgeführt. Ergänzt wird das Programm mit verschiedenen Gastspielen sowie Aufführungen im Schlosshof und Gewölbekeller im Klingenberger Stadtschloss.

Die Komödie „Die lustigen Weiber von Windsor“, die William Shakespeare 1597 auf besonderen Wunsch von Königin Elisabeth verfasst haben soll, handelt vom rauf- und trinksüchtigen Sir John Falstaff, der völlig pleite ist. Um an Geld zu kommen, macht er betuchten Bürgersfrauen im Provinzstädtchen Windsor Liebesanträge. Die Frauen fühlen sich zunächst geschmeichelt, kommen ihm aber bald auf die Schliche und beschließen, ihn für seine Vermessenheit zu bestrafen. Falstaff begibt sich in die unmöglichsten Situationen, muss Demütigungen ertragen und schließlich Prügel einstecken. Bei alledem ist Falstaff eine sympathische Figur, die sich wohltuend von den bigotten Bürgern Windsors abhebt.

Viel Situationskomik, eine Prise bitterböse Satire und ein Schuss Romantik versprechen einen vergnüglichen Abend auf der Clingenburg. Die festliche Premiere mit Büffetbewirtung und Feuerwerk ist am Donnerstag, 17. Juni 2010. Die Eintrittspreise sind unverändert zu den Vorjahren und liegen zwischen 16 Euro und 28 Euro, für die Premierenfeier zwischen 66 Euro und 78 Euro.

Frühbucher, die sich bis zum 28. Februar 2010 für einen Besuch der Clingenburg Festspiele entscheiden und Eintrittskarten in der Tourist-Information in Klingenberg kaufen, erhalten einen Gutschein, der gegen ein kostenloses Programmheft am Tage des Besuchs auf der Clingenburg eingetauscht werden kann.

Mit „Ronja Räubertochter“ hat Astrid Lindgren einen Kinderbuchklassiker geschaffen. Er ist ihr einziger Roman, der vollständig in einer fiktiven Welt spielt. Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, lernt Birk Borkason kennen, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka. Sie werden rasch beste Freunde - sehr zum Ärger ihrer Eltern. Als der Konflikt zwischen den beiden Sippen eskaliert, nehmen die Kinder reis aus und wohnen fortan in einer Höhle im Wald. Schließlich schaffen sie es, dass die Väter in einen Dialog treten und ihren Streit beilegen. „Ronja Räubertochter“ wird nicht nur die kleinen Theaterbesucher ab etwa 4 Jahren begeistern. Premiere ist am Donnerstag, 10. Juni 2010. Kinder bis 12 Jahre zahlen 7 Euro, Jugendliche und Erwachsene 11 Euro auf allen Plätzen. Kindergärten und Schulen erhalten auf Anfrage besondere Gruppenpreise.

Eintrittskarten und Geschenkgutscheine - das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Theaterfreunde - gibt es ab sofort in der Tourist-Information der Stadt Klingenberg, Hauptstraße 26a, 63911 Klingenberg am Main, Telefon 09372 3040 und  921259, Telefax 09372 12354. Die Tourist-Information ist Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Eintrittskarten sind auch online unter www.clingenburg-festspiele.de und für alle Nachmittags- und Abendvorstellungen auch bei Ticket Online in den bekannten Vorverkaufsstellen oder www.ticketonline.com erhältlich.



Spätlese-Tage Fulda

von Bea Nolte-Schunck, Fuldaer Zeitung

Das Jubiläum ist eher klein, aber fein: Der Deutsche Riesling-Spätlese-Wettbewerb Fulda besteht zehn Jahre, was allemal ein Grund ist, in guter Gesellschaft einen ebensolchen Tropfen zu genießen.

Seine Existenz verdankt dieser Wettstreit um den Spätlesereiter-Pokal der Stadt Fulda einem hartnäckigen Visionär: Wolfgang Wehner. Wehner gilt als kenntnisreicher Freund edlen Rebensaftes, und die Feststellung „Wein ist ein Stück Kultur“ passt zu seiner Lebensart. So ist es kein Wunder, dass ihn die historischen Umstände faszinieren, die anno 1775 zur Entdeckung der Spätlese geführt haben.

Diese Geschichte handelt vom Happy End einer ausgeprägten Verspätung (so kann’s gehen, Herr Gorbatschow): Der Reiter, der mit der Leseerlaubnis des Fuldaer Fürstbischofs zurück zum Kloster Johannisberg im Rheingau unterwegs war, ließ enorm auf sich warten. Als er endlich auftauchte, befanden sich die Trauben dort schon in einem Zustand der Edelfäule. Geerntet wurde trotzdem, und der Wein aus diesen Früchten erwies sich als exzellent.

Wehner weist auch gerne darauf hin, dass schon in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts der Fuldaer Fürstbischof Konstantin von Buttlar im Rheingau Weinberge mit sortenreinen Riesling-Reben bepflanzen ließ, was dann woanders Schule machte. „So wurde in Fulda sogar europäische Weingeschichte mitgeschrieben“, betont Wehner.

Die Historie zeigt, warum dieser Riesling-Spätlese-Wettbewerb im Rahmen des regionalen Standortmarketings sein legitimes Zuhause in Fulda hat. Für den heimatverbundenen Initiator, der wegen seines starken Regional-Engagements auch „Regionär“ genannt wird, ist dies eine gute Möglichkeit, Fuldas attraktive Vielfalt ins rechte Licht zu rücken. Er ist überzeugt, dass der Wein-Wettbewerb der Stadt schon neue Freunde gebracht hat und weiter bringen wird. Sein Wunsch zum Jubiläum ist, dass die Veranstaltungsreihe noch mehr Echo in der Bevölkerung findet. Wenn der Motor der Spätlese-Tage visionär gen Zukunft blickt, dann kommt ihm „ein Hauch von Rheingau Musik Festival“ als Vorbild in den Sinn.

Wehner und seine Mitstreiter können sich darüber freuen, dass der Wettbewerb auf fachlicher Ebene sehr gut ankommt. Die namhaften deutschen Weingüter – insgesamt knapp 200 – reichen ihre Riesling-Spätlesen ein, und eine Experten-Jury ermittelt die besten Weine in den Kategorien trocken, fruchtig und halbtrocken (feinherb). Dass dabei in Fulda „hohes Weinniveau auf den Tischen erfahrener Verkoster steht“, hat der renommierte Weinjournalist Rudolf Knoll in der Zeitschrift „Savoir-vivre“ hervorgehoben. Knoll begleitet dieses Spätlesereiter-Projekt seit den Anfängen „und prägt unseren Wettbewerb durch seinen Sachverstand mit“, so Wehner. Der Weinjournalist leitet bei der Verkostung die Jury, die auch Fuldaer Ambiente und Gastfreundschaft zu schätzen weiß. So laden Maria und Renate Tünsmeyer vom Romantikhotel Goldener Karpfen die Jurymitglieder zu einem viel gelobten Spätlese-Dinner ein.

Apropos Kulinarisches: Die Spätlese-Tage sind anlässlich des Jubiläums um eine Veranstaltung bereichert worden: Die Firma RhönSprudel hat den RhönSprudel-Spätlese-Menü-Pokal gestiftet, um den Köche der Region wetteifern. Die Leser unserer Zeitung sind übrigens durch die Auswahl der Menüs in diesen Wettbewerb eingebunden. Bei einem festlichen Dinner im Restaurant von Schloss Fasanerie konnten die Siegergänge des Menü-Pokals genossen werden. Viel Applaus für ihre Kreationen erhielten Michael Wolf vom Hotel Spessartblick, Großenhausen; Daniela Bleuel vom Gasthof Haunetal, Petersberg-Steinhaus; Ludwig Schneider vom Gasthof zum Rosenbachschen Löwen, Eckweisbach, und Michael Staubach vom Hotel Fohlenweide, Hofbieber. Wehner begrüßt die jetzt noch verstärkte Partnerschaft mit RhönSprudel: „Edle Weine und edles Wasser passen zusammen.“ Gabriele Nitz, Geschäftsführerin dieses Mineralbrunnens, kann sich über sehr positive Reaktionen auf das Dinner freuen. „Der Menü-Pokal soll auch künftig zu den Spätlese-Tagen gehören. Uns liegt daran, die regionale Küche zu fördern“, betont Nitz.

Als glückliche Kombination empfindet Wolfgang Wehner auch, dass sich die „Schlosskonzerte Osthessen“ und deren Initiatorin Prof. Uta Weyand-Schäfer mit einer Veranstaltung beim Spätlesereiter-Pokal einbringen. Dies steht für den Einklang von Kultur und Wein, der Wehner am Herzen liegt. „Wir kooperieren seit Gründung der Schlosskonzert-Reihe“, betont Pianistin Weyand-Schäfer, die auch die PIANALE Klavierakademie leitet. Wie sie erläutert, können die PIANALE-Publikumspreisträger während der Spätlese-Tage einen Soloklavierabend im Fürstensaal geben: „Das ist eine einzigartige Möglichkeit für einen jungen Künstler, vor großem Publikum in einem so malerischen Saal zu spielen.“

Wehner dankt allen Partnern des Wettbewerbs, der im Stadtschloss einen wunderschönen Rahmen habe. Ganz besonders würdigt Wehner die beiden Ehepaare Gerhard und Angelika Raab sowie Thorsten und Birgit Mehler für ihren großen Einsatz beim Spätlesereiter-Pokal: „Sie bewähren sich meist als gute Geister hinter den Kulissen, doch Angelika Raab und Birgit Mehler verschönern durch ihren Auftritt in Barockkleidung auch unsere feierliche Matinee.“

Presse-Echo (PDF):

Kulturzentrum Kreuz

Das Kulturzentrum Kreuz e.V. organisiert und gestaltet seit 1983 die verschiedensten Kulturangebote: Theater, Kindertheater und Musikveranstaltungen sowie Filmvorführungen.
Die Projektförderung eines abseits der Großstädte gelegenen Kulturstandortes hat Modellcharakter und trägt unmittelbar zur Belebung der ganzen Region bei.

Website des Kulturzentrums